Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 10 (1845))

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Hebung nicht beantragen können. Tie Publikation er-
gibt sich zudem aus dem Vermerke unter der Ordnung:
„Publicirt Dortmund in eonsllio vom 29. März
1751".
Dahingegen ist der Einwand der Verklagten, daß die
RathS, Gerichts- und Sportel»Ordnung wieder aufge»
hoben worden, allerdings gegründet.
Schon bald nach dem Erscheinen der Rathsordnung
beantragte der 24ger Stand die Aufhebung derselben.
Ter Magistrat zu Dortmund gab hierauf unterm 17.
Juni 1751 den Bescheid:
„Ta die erwähnte Ordnung von einer alle drei
Stände verstellenden Kommission beliebt, besonders
der passu«, daß Kinder erster Ehe mit der Halb-
schcid der Güter nicht mehr friedig sein sollten, auf
eigenes Verlangen des 24ger Standes eingerückt sei,
es folglich sowohl für den Rath, als beide Stände
höchst prostituirlich sein würde, wenn solche Ordnung,
ohne die geringste erhebliche Ursache anführen zu kön»
neu, auf einmal wieder suspendirt werden solle, so
müsse es bei der einmal von allen drei Ständen be-
liebten Ordnung sein Bewenden haben. Damit allen-
falls etwaige Beschwerden gehoben werden möchten,
solle mchrgedachte Ordnung in allen Punkten, worin
sich eine Diffikultät zeige, binnen zwei Monaten von
einer Kommission deklarirt und die Deklaration sodann
ebenfalls zum Druck befördert werden.
Die benannte Kommission wurde durch ein Dekret
vom 4 Nov. 1751 au die Erledigung des ihr erthcil»
(tu Auftrags erinnert und aufgefordert: binnen sechs

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