Full text: Volume (Jg. 10 (1845))

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deutende Erweiterungen erfahren, obgleich man sich dort
dieser Anwendung immer noch als einer dem Grundprin-
zipc nicht ganz adäquaten bewußt blieb.
I. H. Böhmer (introduct. in jus D. L. 41.
Tit. §. 1.
,,Oomini»m,etsi alias latissime jusquod-
libet nobis competens, et quod nostrum
quasi dici potest, denotet L. 9 ad L.
Rhod. de jactu: stride tamen et pri-
mario designat jus, quod alicui compe-
tit in res corporales, respectu cujus pro-
pria et nostra dicitur,“
Vergl. noch Mühenbruch Pandekten §. 23Z. Goe-
schen Vorlesungen über das gemeine Civilrccht.
B. U. Abthl. 1. pag. 20. 4)
Bei der Jagd namentlich hatte aber schon im
spätem gemeinen Recht die Anwendung des wirklichen
Eigenthumsbcgriffs keine erhebliche Schwierigkeit, wie oben
bereits näher ausgeführt worden ist, wohin daher zu
verweisen.
Vergl. für das Preuß. Recht. Gesctzrevision Motive
Rens, XIII. pag, Z.
Der Eigenthümer des Jagdrechts ist hier so gut
Eigcnthümer (seines Rechts) als der Eigenthümer einer
körperlichen Sache, und das Wort: «Eigenthum« im
§. 182. ist unbedenklich auch auf das Eigenthum ein-

■*) Siehe insbesondere fr. 3. D VII 6: Dominium usus-
fructus.“ fr 8. pr. D. XLII. 5: . . . . appella-
tione domini fructuarius quoque continetur.

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