Full text: Volume (Jg. 5 (1838))

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Verhältnisses, welches sich nur in Voraussetzung der Güter-
gemeinschaft erklären lasse, Bezug genommen wurde. Diese
Sache ist am 13. Juli 1826 verglichen worden.^)
Erst in neuester Zeit ist theils in Vormundschaften,
thcils in Prozessen, auf das Bestehen der Gütergemein,
schaft vielfach zurückgegangen und der Beweis derselben
theils freiwillig angetreten, theils durch oberrichterliche
Resolute verordnet worden; so daß das.alte Institut,
dessen rechtlicher Fortbestand nicht zu bezweifeln, auch
vor seinem faktischen Untergange bewahrt ist. Die Haupt-
punkte, worauf sich der Fortbestand der Gütergemeinschaft
in der späteren Zeit stützt, sind folgende:
1) Die Zeugnisse von
Hofmann de communione bonorum inter
conjuges. §. 134. not. desgl kn dem Hand-
buche des deutschen Eherechts. Jena, 1789 und
Scherer Gütergemeinschaft. Bd. 1. S. 109.
2) Erkenntniß vom 16. October 1755 in Sachen
Wichartz gegen Schladvth und Pranghe.")
3) Desgleichen kn Sachen Wichartz und Lysen
gegen Witwe Wichartz und Brandenburg.")
4) Erkenntniß der Juristenfacultät" zu Göttingen
vom 10. Aug. 1792 kn Sachen Jütte gegen Pulte.9 * * l2)
5) Die conscribkrte« Protokolle des ehemaligen'^
Magistratgerichts, über die vorgekommenen Erbtheilungen.

9) Bergt, die Statutarrechte der Stadt Brilon Nr. IX.
J°) Daselbst Nr. IX. A.
“) Daselbst Nr. IX. B. '
i-) Dastlbst Nk. IX. 6.

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