Full text: Volume (Jg. 5 (1838))

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Nur einmal auö dem Gcsammtwcrthe der Güter, übri-
gens aber nach der Wahl des, oder der Berechtigten
aus dem einen oder anderen derselben den späteren
Gläubigern vorwcggcnommen werden kann. Es kann
deshalb dieses Recht in seinem ganzen Umfange nicht
jedem der mehreren Gutsbesitzer für sich genom-
men, sondern entweder nur Einem unter ihnen,
oder als ein nur gemeinschaftl.ch anszuübcn-
deö Recht allen, oder endlich jedem zu einem ge-
wissenAndheile möglicher Weise zustchcn, weil sonst
die quantitative Gränze, tue das Recht au und für sich
anerkennen muß, bei der Vertheilung der darin liegenden
Befugnisse unter die Thcilhabcr, überschritten werden
würde.
Setzen wir nun: die sämmtlichcn mitverpfändcten
Güter hätten Einen Besitzer, und dieser bezahlte den
Gläubiger der Correali'vpvthek; oder, sie halten zwar
mehrere Eigenthümer, diesk aber bätten gemeinschaft-
lich, unter sich nach vcrbältiiißinäßigen Antbrilen bei-
tragend, den Gläubiger befriedigt, so würden die Hypo-
thckcnrechte des Gläubigers nach der Declaration vom
3. April 1824, im crstcren Falle auf jenen Einen,
km zweiten Falle auf die mehreren Gutsbesitzer zu-
sa m »i e« g e n o nt m e n, übergehen.
Im rrsteren Falle würde der eine Besitzer säinint-
licher Güter zwar die Rechte eines Cessionars der Eorreal-
hypothek auf allen diesen seinen Gütern ausübeu dürle»,
jedoch in keinem größerrn Maaße als der bezahlte Gläu-
biger dieses durfte, er tvird namentlich über die Correal-
hypolhck zu Gunsten eines Dritten verfügen, aber, dieselbe

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