Full text: Volume (Jg. 5 (1838))

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Mutter, % auf den Verklagten, ’/4 auf di?. Klägerin
und '/4 auf den Theodor vererbte. Dies mußte sowohl
der Fall scyu, wenn auf dem Hofe das. HcimfallSrecht,
welches, durch das bcrgische Dekret-vom 13.Sept, 1.811,
nicht aufgehoben wurde, haftete, als auch wenn der-Hof
demselben, nie unterworfen gewesen war. Auch-konnte
das von den Erben einmal erworbene Recht, durch keine
späteren Gesetze, namentlich nach.der Kabiue/s-OMeMty
1. August 1835 und der darin genehmigten Belehrung
des Staats-Ministern vom 29; Sunt desselben'.JahrA
auch nicht durch das Gesetz vom 21. April. 1825 ihnen
entzogen werden.
. Was dagegen die durch den Tod des Theodor; im
Jahre 1829 und den Tod der Mutter im Jahre 1834
eröffncten Successionsfälle betrifft, so ist das Bestehen
des Heimfalls bei den Erbpachtsgütern im Veste Reck-
linghausen nicht bewiese».
Don den vernommenen Zeugen habe« sich nämlich
der Regierungs-Rath Bracht und Landrath Devens
gegen, der Bürgermeister Wulf und Justiz-Commissar
Gahlen für den Heimfall ausgesprochen. Der Präsident ^
R i v e, Hofrath B o e l m a n n und Advokat Anwalt Bracht
haben sich dagegen weder gegeit, noch für den Heimfall
erklärt.
Der Justiz«Commissar Klus hat erklärt, ihm sey
von einer besonder« ErbpachtS, Ordnung im Beste Reck-
linghausen so wenig «IS von Judikaten, die den Heimfall
begründen, etwas bekannt, und der Criminal-Richter Kleu
hat deponirt, daß, soviel ihm aus seiner Praris als
kurkölnischer und später herzoglich arembergischer Advokat

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