Full text: Volume (Jg. 5 (1838))

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Es fragt sich hier endlich noch, welchen Einfluß es
auf die Bestimmung des Quantums der Beiträge der
übrigen Güter äußere: wenn eines derselben keinen Bek--
trag aufbringen kann, weil sein Werth durch vorcinge-
tragene Posten erschöpft wird? — Es beantwortet sich
dies indessen schon durch eine arithmetische Operation,
wenn nämlich in der angebenm Formel das Glied, wel-
ches den disponiblen Werth dieses Gutes repräsentkrt,
----- o gesetzt wird. Das nämliche ergiebt sich aus der
Vorschrift des §. 447. Tit. 5. Thl. I. A. L. R, wor-
nach beim Unvermögen eines correus der Ausfall von
den übrigen, den Zahlenden miteingcrechnct, verhältniß-
mäßig übertragen werden muß.

4.
Der §. 159. Tit. 2. der H. O. findet seine recht-
liche Bedeutung in dem Schutze, den er dem dinglichen
Rechtsverhältnisse gewährt, welches durch die Corrcal-
hypothek zwischen den solidarisch verpfändeten Gütern
begründet wird. Subjecte dieser Rechte und Verbind-
lichkeiten sind die Güter d. h. zunächst ihre Eigenthümer
als solche. Aber vermöge ihrer Pfandrechte auf diese
Güter nehmen mittelbar auch die späteren Realgläubiger
an dem Rechte, Ausgleichung, nach dem angege-
benen Maaßstabe zu fordern, Theil, wie sie die Ver-
bindlichkeit, selbige zu gewähren, als auf den, ihnen
verpfändeten Gütern haftend, anerkennen müssen.

sere» Rechts, und jede andere, als eine rein handwerks-
mäßige PrariS schlechterdings unvereinbar seyn würde.

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