Full text: Volume (Jg. 5 (1838))

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nachher' feinen Nachfolgern, als diese die Grafschaft
Arnsberg selbst erworbenChatten, kn hdhtm Grave lästig
würdet ' ^
Daß' ferner Warstein, gleich Belecke, mit Rüdener
Rechte brwidmet worden, trgibt sich aus vielfachen geH
rkchtlichen Verhaiidlungen,' welche darüber, bis zum- An«
fangs-dks 17tcn-Jahrhünd'erils/ bei" dem Stadtrath zu
Rüden, als Appellätionhöf--Ves ^Mukkerrechts, "'in War«
steiner Sachen gepflogen find. — Nichts desto wenkgek
aber ist' jetzt jegliche Spur dieses Statutarrcchts iii-TBhr*
stein verschwunden; wahrscheinlich ;‘ weil es schon-früh'
lateinische Richtergehabt'chat^" welche durch ihrett per-
sönlichen Einfluß- der einfältigen Weisheit der ungelehrten
Bürger imponirten und den gemeinen geschriebenen Kak«'
serlichen Rechten unbedingten' Eingang -zu verschaffen
wußten. Vielfaches Brandunglück,^ welches' die--Stadt-
bis in-dir-neueste Zeit verfolgte,"hat selbst die urkündU
lichen Spuren ihrer alten Rechte und Privilegien vernichtet/
4) Die Stadt Hirschberg gehörte zu dem ur«'
alten Asiodium der Grafschaft Arnsberg. - Bis zum.Jahre
1340 war sie eiN Dorf, zu dessen Umwandlung in eine
Stadt, sich Graf Gottfried IV. vom Erzbischof
Walram,- als Herzog in Westfalen, ..dadurch die Er«
laübniß erwirkte, daß er im gedachten Jahre die villa;
Hertesberg, mit dem daselbst anzulegenden 0^!3o
et castro, der kölnischen Kirche als offenes Haus zu
Lehn auftrug.Stadt und Burg wurden auch an«

Die Urkunde wird im zweiten Bande de» UrkundenbncheS
gedruckt werden.

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