Full text: Volume (Jg. 5 (1838))

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Gläubiger. D. h. das Hypothekenrecht der
nachstehenden Gläubiger erstreckt sich mit
darauf, daß, zufolge der, bei der voringrossirten Post
' eingetragenen Bcitragspflichtigkeit der übrigen Güter,
die, im Verhältnisse zum Gläubiger der Correal-
hypothek stattfindende solidarische Verhaftung des
Gutes, außer senem Verhältnisse, und zwar mit-
telbar uud Folgcweise, durch die Beitrage
der mitverhafteteu Güter, auf eine prora-
tarische rednckrt werde. Oder, waS dasselbe ist,
die Begrenzung, welche die Obsekte der nachstehen-
den Hypotheken durch die voreingetragene Correalschuld '
erleiden, ist in jener doppelten Beziehung in
demselben Maaße eine verschiedene, alS cs die Größe
der ihnen vorstehenden Post ist. Rücksichtlich des Gläu-
bigers der Correalschuld müssen sie sich die Vorwegnahme
des ganzen, außer diesem Verhältnisse nur die eines
verhältnißmäßigen Theils des Betrages der
Correalhypothek gefallen lassen. Die nothwendige
Folge dieser doppelseitigen Bestimmung des Umfanges
ihrer Rechte ist aber: daß, wenn der Gläubiger die
ganze Correalhypothek aus dem, ihnen verpfändeten
Gute entniinnn, sie, gleich dem Eigcnthümer das Recht
haben zu verlangen, daß, Behufs ihrer Befriedigung der
Werth des ihnen verpfändeten Guts durch die verhält-
nißmäßigen Beiträge der übrigen Güter wieder er-
gänzt, und solchergestalt eine Ausgleichung bewirkt
werde. Sie haben dieses Recht kraft ihres Pfand-
rechts an dem Gute, dem das Recht auf Aus-

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