Full text: Volume (Jg. 5 (1838))

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Beziehung auf die §§. 435. 436 Tit. 5. Thl. l des
A. L. R. zurückweisen könne." Wenn der Gläubiger-
der ihn in Anspruch nimmt, die Zahlung vom Besitzer
eines der anderen Güter bereits'erhalten hätte, erfüllt
er auch nicht. '■ Denn die erfolgte Zählung drückt
der Vermerk nicht aus, sondern die Verbindlichkctt
aller Güter, zu-der zu leistenden beizutragen. Um
aber den^ Einwand, daß der Gläubiger durch Zahlung
wirklich befriedigt worden, zu begründen, bedarf.es jenes
Vermerkes-ebenfalls nicht, weil jcde Zahlung — möge
sie nun von.dem Besitzer eines > mityerpflichtctm Gutes,
von dem.persönlichen Schuldner--4oder auch von''einem
Fremden geleistet seyn — die Forderung des Gläu-
bigers tilgt- und mit Tilgung der Forderung ipso jurs
die Hypothekenrechte des Gläubigers 24) erlöschen»

gerade die Rede ist, hat sich der Herr Renzensent nicht
klar gemacht, sonst hatte er leicht entdecken können, daß
es grade die sind, deren Vorhandenseyn er da, woin
specie *on ihnen gesprochen wird, abläugnet. - 'Es be-
weist dies nicht nur das einrige von ihm angeführte,
und, wie im Tert gezeigt unglücklich gewählte Beispiel
der Zahlung: sondern auch der Umstand, daß er den,
von mir behaupteten Zusammenhang zwischen den allegir«
ten Vorschriften der Hypotheken- und ConcurSordnung
für unstatthaft erklärt.
«) §. 43. Tit, 18. §. 520. Tit. 20. Thl. I. A. S. R.
Zch sage des Gläubigers.. Denn auf die'Rechte deS
GutsbesitzerS au der abgezahlten.ungelöscht gebliebenen
Hypothek kommt eS hier, - wo eben nur die Rechte deS
Gläubigers dem Eigentümer gegenüber in Frage stehen.

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