Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 5 (1838))

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erquicklicher, , je weniger sein Wissen vom gemeinen Rechte
ansgeht, versteht sich von selbst. — So groß aber auch
beim Vers. der Mangel an jener gleichmäßig harmoni-
schen geschichtlich-philosophischen Ausbildung ist, die allein
den wahren Juristen für unsere Zeit ausmacht, so würde
man doch ungerecht seyn, das Verdienstliche seiner Ar-
beiten zu verkennen. Er hat manche wichtige Frage
hervorgernfen und mehr oder minder befriedigend erörtert,
und kein Jurist wird sein Werk ohne manuichfache Be-
lehrung oder Anregung auS der Hand legen. Ter Raum
gestattet uns zwar jetzt noch nicht, ins Einzelne zu gchen,
aber die Leser, deren wir, immer gerecht, dem Vers. —,
obgleich wir ihn einen anderen wünschten — viele wün-
schen, werden finden, daß eö nicht angcht, seine Erörterun-
gen vornehm zu ignoriren. Wir begnügen uns, zum
Belege des Gesagten die Inhalts-Anzeige abdrucken zu
lassen, und behalten uns vor, gelegentlich auf einzelne
Ausführungen des Verfs. zurückzukommen.

Inhalt deS ersten Heftes.
I. Gehört das Retentionsrecht zu de» dinglichen Rechten?
II. Von der culpa in faciendo.
III. Können Eigenthums-Klagen durch Nichtgebrauch verjähren?
IV. Stehen dem unredlichen Besitzer nach A. L. R. possessorische
Rechtsmittel zu? Und was ist der landrechtliche Begriff
des Besitzes?
V. Kennt das A. L. R. ein testamentum parentum
inter ideros?
VI. Befreiet das bloße Anerbieten der Erfüllung, .oder erst
die gerichtliche Disposition vom Casus?
VII. Pon fremden zum Darlehn gegebenen Gelde.
VllL Verdient der Hinterbringer einer Znjurie vollen Glauben?
IX. Verjährung durch Nichtgebrauch.
X. Wann kann man sich mit RechtSunkund» entschuldigen?
XI. Von der Collision der Gesetze Hinsicht- der Zeit.
XII. Gehört da« gesetzliche Vorkaufsrecht zu den dinglichen
Rechten?
g*

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