Full text: Volume (Jg. 13 (1848))

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ploranten zu vernichten, "/>« der Kosten desselben sammt
rer ganzen Sukkumbenzstraft niederzuschlagen und die
des NichkigkeitSverfahrens zu kompenflren;
2) in der Sache selbst auf die Appellation der Kläger das
Erkenntniß des Königlichen Land- und Stadtgericht-
zu Arnsberg vom 17. November 1845 dahin abzu-
ändern, daß
der Präjudizialeinwand der mangelnden Aktiv-Legiti-
mation der Kläger zu verwerfen,
b. die Hauptsache in die erste Instanz zu verweisen, um
den Anspruch der Kläger, soweit er auf die Behaup-
tung, daß der von ibnen zur Benutzung prätendirte
Weg ein öffentlicher sei, gegründet ist, zu erörtern,
um darüber, so wie in Betreff der Kosten anderweit
zu erkennen.
Bon Rechts Wegen.
Gründe.
Tie Klüger baden ihren Klageantrag principulilor auf
die Behauptung gestützt, daß der vom Verklagten vor vier
Jahren versperrte Weg ein öffentlicher sei, zwar nicht eine
Landstraße, welche nur Eigenthum des Staats ist, wohl
aber ein Gemeindeweg, ein zur Hcllefelder Mark führender,
für die Einsassen der Gemeine Westenfeld bestimmter Kom-
munikationsweg.
Eventuell, nämlich für den Fall, daß der gesperrte Weg
als ein Privalweg anzusehcn, haben sie behauptet, das Recht,
den Weg zu benutzen, als Servitut durch Verjährung er-
worben zu haben, ohne jedoch die Grundstücke, für welche
die Servitut angeblich erworben worden, in erster Instanz
anzugcben.
Der Verklagte hat in Bezug auf das erste Fundament
den Klägern den Präjudizialeinwand der fehlenden Aktiv-

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