Full text: Volume (Jg. 13 (1848))

11

mutjte demnach das erste Erkenntniß, wie-geschehen, refor-
wirr werten.
Die Kosten beider Instanzen mußten aber kompensirt
werden, da bereits auf Grund der Zugeständnisse in erster
Instanz die Verurtheilung der Verklagten Vormundschaft
hätte erfolgen können.
8- 6. Thl. I. Tit. 23. des A. L. R.
Sachen der minderjährigen Anna Maria Hoff
genannt oa>se zu Seitfeld, vertreten durch'ihren Litis-
> urator, Justizrath Greve zu Arnsberg, Verklagte, Re-
dldentin, wider die Ebefrau deS Theodor Hoff, verwitt-
"" gewesene Anton Hoff genannt Sasse zu Seitfeld,
"u Beistände ibrcs Ehemannes, Klägerin, Ncvisin, Erkennt
kas Königliche Geheime Ober-Tribunal für Recht:
die Förmlichkeiten der eingewendeten Revision zwar
beobachtet, in der Sache selbst jedoch das Erkenntniß
des Civilscnats des Königlichen Oberlandcsgerichts zu
Arnsberg vom 18. Dezember 1844 zu bestätigen, und
der Reviccntin die Kosten gegenwärtiger Instanz aufzu-
erlegen.
Von Rechts Wegen.
Gründe.
Die Klägerin begehrt den Nießbrauch des Sassen Banern-
gutcs zu Seitfeld bis zur Volljährigkeit der Beklagten, zu-
folge des §. 12. des bäuerlichen Erbsolgegesctzes vom 13.
Julr 1836. —
des Streits hängt davon ab: ob
fee*«?’™ ®Ut tmtCr tCn Seflriff der im §. I. dieses Ge-
dachten?^""^ Bauergüter falle. Heißt es nun in ge-
das gegenwärtige Gesetz soll in unserer Provinz West-
sa en aus an, Bauergüter Anwendung finden, deren

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer