Full text: Volume (Jg. 13 (1848))

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weitere Untersuchung den Besitz des SchiffbaupkatzeS sich
ungeeignet Härten, so wären sie als unredliche Besitzer an-
zusehcn. Verklagter habe daher, und weil er vor Ankauf
des SchisssbanplatzcS, wie er eidlich nicht leugnen werde,
von dein erwähnten Prozesse, und dessen Ansgange gewußt,
nicht einmal Anspruch auf Erstattung des Kaufpreises, sei
vielmehr zur unentgeltlichen Herausgabe des gegenwärtig
verpachteten Platzes, soweit er nicht an den Fiskus abge-
treten, verbunden, Kläger auch berechtige, die vom FiskuS
gezahlten und teponirten Gelder in Anspruch zu nehmen.
Der Antrag wurde dahin gerichtet:
den Verkl. cum exp. für schuldig zu erkennen, der Klä-
gerin den Art. 259. Fl. N. 68. des Katasters von
Mühlheim zur Größe von 3 Morgen 159 Ruthen 30
Fuß vermerkten Schiffsbauplatz mit Ausschluß des davon
an den Fiskus abgetretenen Tbeils ven 143 Ruthen
10 Fuß, sowie die von diesem Tchiffsbauplatze bisher
bezogenen in separate näher zu ermittelnde Pächte her-
auszugrden, und ihn mit allen Ansrriichen aus die siir
den an den Fiskus abgetretenen Tbeil gerichtlich dcpo-
nirten 1852 Thlr. 23 Lgr. 4 Pf. abzuweisen.
Verklagter stellte zunächst in Abrede, daß der von sei-
nem Vorbesitzer Gompcrtz mit der Handlung Gomb el
und Levi abgeschlossene Kaufvertrag erst nach Einhän-
digung der Klage im Vorprozcsse an die letztem ge-
thätigt worden sei. Er behauptete, Gompertz ba.be,
da die Ansprüche der Lohb c4'scheu Konkursmasse zu
den Grundaktcn nicht angemeldet gewesen, licina liela 9e'
kauft und besessen, und Verklagter habe diesen Beutz
z ebenfalls bona lule und bis rum 14. Februar 1837,
dem Tage der vom Kläger eingelegten Protestatio», un-
gestört fortgesetzt, und dadurch, indem die Zeit vsiu

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