Full text: Volume (Jg. 2 (1836))

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i?Aufer nichts an. Nimmt man aber auchan, daß in
diesem Falle die ursprüngliche Forderung des Gläubigers
bis zu deren durch das fragliche Geschäft gehofften Til-
gung noch bestehen bleibe, so würde doch eben darum
dieselbe durch Session des Erncruations-Anspruchs nicht
erlöschen, und also auch noch immer ein Objekt der
Erneruation vorhanden seyn. Es dürfte sich überhaupt
noch sehr fragen, ob das' Recht, auf Erneruativn zu
klagen, wirklich' ein jus personalissinmrii sty. Nicht
fcfoS Forderungen, sondern überhaupt das Eigenthum
aller Rechte kann abgetreten werden, ,3) und zwar kön-
nen alle Rechte,'-welche nicht an die Person des Inhabers
gebunden sind, abgetreten werden.") 'Das vorliegende
Recht ist aber ein Vermögensrecht; kann auch die Schuld
selbst nicht cedirt werden, so kann doch das Recht auf
Bewirkung der Befreiung von einer solchen einem Tritten
übertragen werden. Es lasten sich manche Fülle deuke»>
wo ein Dritter ein rechtliches Interesse dabei hat, daß
das Recht des Ccdentcn ausgeübt werde, obgleich der
directe Vortheil zunächst nur dein Ccdenten zuflicßt, und
rs laßt sich nicht einschen, warum der Dritte hier sich
nicht das. Recht des Cedenten solle übertragen lassen
können, z. B» ein Personal-Gläubiger das Recht seines
Schuldners, auf Löschuitg einer ingrossirten Post zu klagen.
Klagen sind ja auch Rechte. Selbst der Ausdruck des
§. /251..A. L. R. 1., 16.: »etwas, welches der Auf-
tragende von einem Dritten zu fordern hat, bei dcm-

13) A. L R. 1. ii. §. Z76.
14) Dai. §. .">82.

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