Full text: Volume (Jg. 2 (1836))

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§. 2.
Diese Rechtsmatcrie konnte wohl nicht zerrissener
und nnzweckinäßiger behandelt werde», als es im Allg.
L. R. geschehen ist. Dasselbe enthält nämlich hieher ge,
hörige Bestimmungen:
1. km 8. Titel I. Th. §. 96. 102. unter den gesetz,
lichen Einschränkungen des Eigenthums zum Besten
des gemeinen Wesens;
2. §. 102 —188 ibid, unter den Einschränkungen
des Ekgenthums zum Besten des Nachbarn;
3. Tit. 9. §. 170—192. und Abschnitt IV. unter
den Erwerbungsarten des Eigenthums (von der
Fischerei), und von den An * und Zuwächsen
(Allusionen), sodann
4. Tb. H. Tit. 15. unter den Regalien §. 38—87.
und §. 229—247.
Man sollte nun zunächst eine Definition und Ein-
theilung der verschiedenen Gewässer um so mehr erwarten,
indem die speciellen Grundsätze nach der Verschiedenheit
der Gewässer hauptsächlich zu bemessen sind, so wie die
erste Frage bei Entscheidung eines hieher gehörigen Rechts,
streits ist: „Betrifft der Fall einen öffentlichen oder Pri-
vatfleiß?" allein nach einer bestimmten Definition und
Eiuthellung der Gewässer sucht man darin vergebens,
obwohl eine solche aus nachstehenden §§. leicht entnommen
werden konnte:
1. s. 38. und 39. Th. 2. Tit. 15.
„Die Nutzungen solcher Ströme, die von Natur
schiffbar sind, gehören zu den Regalien des Staats."
„Privatflüsse können zum Nachtheilc der bis.

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