Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 2 (1836))

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wirklich zu betrachtendm Erben sich ereignet, ihrerseits
keinen Antheil.
Mg. L. R. I. 12. §. 283.
Wie ist es nun z« halten, wenn der Erblasser nicht
über den ganzen Inbegriff seines Nachlasses testirt hat,
also pro parte restntns, pro parte intestatos
stirbt? In einem solchen Falle gelten die Testaments«
Erben, eS mögen ihnen bestimmte Stücke, Summen oder
auch Antheil- (Quoten) des Nachlasses zugewendet seyn,
der Bezeichnung als Erben ungeachtet, im Derhältniß
gegen die Intestat-Erben immer nur als Legatarie».
Allg. L. R. c* S- 256 — 258.
Die eigentlichen Erben sind in diesem Fall die In«
testat-Erben. Mehrer- i.n Testamente eingesetzt- Perso-
nen accresciren sich also dann als Legatarien, un l r
kan» denn auch wirklich einmal, dem ^ntestat-Erb
gegenüber, ein Aeerescenzrecht bei einer m&m Q# m
des Nachlasses, wenn sie Mehreren gemeinschaftl.ch be-
schreden ist, statt finden, weil diese Quote als ern egat
von dem Inbegriff des Nachlasses losgelöst und den
stituirten ausschließlich beschiedeir ist. — Unter den jn*
testat-Erben findet in einem solchen Falle natur rch
)»s accrescendi ab intestato statt.
Außer dieser scheinbaren Ausnahme kann noch eme
°,dm°g daß di- g-s-tzlkchc S-bf°ig- mcht
aufgehoben werden sollen; denn dann soll jene
Bestimmung der letzterer» ergänzt werden.
Allq. L. R. 1. 12 §- 521.
IL

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