Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 2 (1836))

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schaff in der,Unfähigkeit der Ehegatten^ zur! Verwaltung
deS Vermögens,. ftp es durch'Prodigalität oder Ver/
standes/Schwäche (Blödsinnigkeit) zu sindm. - Triti nem»
kichrinsolchcrFall währenddcr Ehe ein und er trifft
nur den Disponenten, so hat dieses , weiter, keine Folgen;
die Dispositioris - Befugnkß geht dann :ditf.,bcn anderen,
nicht unfähigen Gatten über. Träfe ein solcher Fall
während der Ehe - aber beide Ehegatten also daß sie '
beide unter Curatel gestellt werden müßten, - so würde
eine Gütergemeinschaft. dabei kaum bestehen können.
Trit ein solcher Fall während der prorogirte» Gütern
gemeinschast ein, so muß auch hier der Disponent unter
Curatel gestellt und die Gütergemeinschaft durch Schich«
tung mit den Hindern aufgehoben werden. ($'. 18.Nr. 11.) .
§. ’ 28.
2. Auflösullg der Gütergemeinschaft bitidj
' Vertrag.
Wie die Gütergemeinschaft, außer dem Gesetze durch
Vertrag begründet werden kann, so kann sie dadurch
auch aufgehoben werden. Was zu solchem Vertrage
im Allgemeine» gehöre, ist schon früher (§. 7.) gesagt
worden, wo wir die Bedingungen angaben, unter denen
die Ausschließung der gesetzlich eintretenden Gütergemekm
schaft mittels Vertrages erfolgen könne.. Da nun bei
jener G/legenheit auch schon bemerkt worden, daß die
Eingehung eines solchen Vertrages an keine besondere.
Zeitbestimmung geknüpft ist, folglich ein solcher Vertrag,
gleichwie zur Ausschließung deS EintritS der Güter-«/

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