Full text: Volume (Jg. 2 (1836))

19. Beiträge zur Lehre vom wechselseitigen Testamente der Ehegatten

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XII.
Beiträge zur Lehre vom wechselseitigen
Testamente der Ehegatten.
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Kammer.

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Der §. 614. A. L. R. Th. 1. Zit.- 12. gm den
Begriff der wechselseitigen Testamente so:
»Wechselseitige Testamente, wodurch einer den andern,
in Rücksicht der von diesem geschehenen.Erbcseinsetzung,
zu seinem Erben ernennet/ können nur unter Eheleuten
,errichtet werden."
Dieser Begriff ist, obgleich ihn sehr viele Rechtsge-
lehrte ’) aufstellcn, zu engx, er entspricht der Wirklich-
keit nicht. Sehr häufig wird dem Ueberlebenden nur
ein Nkeßbrauchsrccht der Masse zugewcndet, derselbe von
Beschränkungen, die ihm wegen Inventur und Caution
nach der Mobiliar-Gütergemeinschaft obliegen,*) oder
*,) Z. B. Mittermaier Grundsätze des gem. deutsch» priv.
Rechts §. 410. Maurenbrecher Lehrbuch de» heutigen
gem. deutsch. Recht- §. 5Z8. . .
a) 3., B. nach der Nassau-Katzenelnbogeuschen Landes-Ordnung
Th. IV. Kap. 12. §. l. 4.
n.

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