Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 2 (1836))

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fcit Gläubiger so wenig, alS in daS begründende per«
sönliche Rechtsverhältniß selbst, eintreten können. Tie
§§- 249. u. 250., worauf man sich auch häufig br«
rufe, beweisen nichtS, da sie blos von freiwilligen Der«
äußerungen handeln, und hier rücksichtlich der gesetzlich
vorbehaltenen -Mobilien die gemeinen Bindkkationsgrund*
satze. (Mg.- L. R.,I.15. §. 26.) aufhebm« Und daraus,
daß die Mg.'. G. O. Th. I. Tit. 24. §. 77. nur die
§§,.206.-208. 213. 314—317*, alle nur vom vor«
behaltenen„ Vermögen handelnd, allegirt, kann auch Nichts
k"lg?n, da in der Gerichts-Ordnung nicht Leckes ina-
E.?ri»«..isi,.-auch^brche.Oock!oes nicht, wie etwa Lockex,
Pandekten und Institutionen zu gleicher Zeit als ein
Ganzes erschienen sind. Doch man wird über- diese
Frage nie einig werden. Der Verf. weist aus dem deute
-schen Rechte nach, daß die fragliche Befugm'ß der Glau«
bigcr geschichtlich nicht gegründet skh, Und beklagt daher,
daß der §. 248-, wie er ihn versteht, mit den Grund«
sützen, welche der Absicht des Landrechtö zufolge diese
Materie beherrschen sollten, Und mit dem, wirklich be«
stehenden, geichichtlich in die Dolkssittett verschmolzenen,
Rechte nicht in Einklang zu bringen sehen. So lange
man sich ,,,'cht überhaupt zur Idee der allgemeinen Güter«
tzemeinichaft erhebt, wird man solche einzelne Ankläng«
derselben immerhin unbillig finden.
lieber die Wirkungen der luven
acciyie»^. Don Herrn Geheimen 3usttz«
Rath von und zur Mühlen. (S. 119—127.).
wird hier aus den Materialien bewiesen, daß
der $, 24. A. L. R«. 1., 16. nicht von den gegenseitigen,
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