Full text: Volume (Jg. 16 (1854))

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2. in der Bestimmung, daß seine Kinder .... Thlr.
conferiren sollen, da sie doch soviel nicht erhalten
haben, und
3. in dem Umstande, daß diesen resp. ihni selbst die
Benutzung des Erbtheils bis zur Großjährigkeit oder
Verheirathung entzogen ist.
Zur Begründung dieser Behauptung sucht Kläger
anzuführen:
1. die Eheleute Grüneberg haben in getrennten Ver-
mögens-Berhältnissen gelebt. ES müssen deshalb die
Ansprüche seiner Kinder an dem Vermögen ihres
Großvaters von ihren Rechten auf den dereinstigen
Nachlaß der 'Großmutter wohl auseinander gehal-
ten werden.
Die letzter» seien erst mit dem Ableben der Wiltwe
Grüneberg in qusnlo zu bestimmen.
Die Hinterlassenschaft des Meyer Grüneberg hinge-
gen und folglich auch die Rechte seiner Erben seien
durch den Tod des Erblassers ihrem Betrage nach
fixirt.
Es gebühre demnach seinen genannten Kindern ge-
genwärtig nicht .... Thlr. auS dem Vermögen
beider Großeltern, sondern '/, „ deS Nachlasses ihres
Großvaters. Um die Höhe dieses PflichttheilS be-
stimmen zu können, liege den Verklagten die Aufstel.
lung eines Inventars ob.
2. Kläger bestreitet ferner die Angabe, daß seine Ehe-
frau Johanna Grüneberg von ihren Eltern bereits
.... Thlr erhalten habe, gesteht vielmehr nur eine
Aussteuer von .... Thlr., und behauptet, daß diese
.... Thlr. als auS dem Vermögen, beider Ehe-
leute gegeben, betrachtet, werden müssen und folglich
hier nur die Hälfte zu conferiren seien.
3. Endlich beschwert sich Kläger auf Grund der gesetz-

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