Full text: Volume (Jg. 6 (1839))

des Wortes „Sache" znrückgeht. Es bedurfte dessen nicht,
denn
einmal geht aus den angeführten Gcsetzstellen und
namentlich auch aus dem Ausdruck „Effekten" in seiner
gesetzlichen Bedeutung so viel mit Gewißheit hervor, daß
die Beschränkung des römischen Rechts, daß das qu.
Pfandrecht nur die Sachen ergreifen solle, iuris sc»
snirno inducta sunt, ut ibi perpetuo sint. (t. 32.
Dig. de pignor.), in das Landrecht nicht mit ausge-
nommen ist, um so auffallender wäre es, wenn auf der
andern Seite wieder Sachen, deren Bestimmung recht
eigentlich eS ist, in dem Gute dauernd zu seyn, wie die
gesäete Frücht davon ausgeschlossen seyn sollten, und
zweitens begreift auch der Ausdruck „Effekten"
im gesetzlichen Sinne die Früchte unter sich, denn sie
gehören weder zum baarcn Gelde noch zum Kapitals-
vermögen.
ES fragt sich also nur noch, ob, wenn man an
den Früchten dem Dcrpächter rin Pfandrecht ^»schreibt,
man damit nicht das Criterium, daß die Sachen „ein,
gebrachte" seyn sollen, außer Acht läßt? Man könnte
zwar gegen die Nothwcndigkcit der Berücksichtigung dieses
Merkmals sich auf den §. 283 a. der Conkurs-Ordnung
berufen (so Sommer I. c S. 224), welcher in sei-
nem ersten passus nur auf das Befindlich seyn der'
Effekten in dem Gute zur Zeit der Conkurs-Eröffnung
Gewicht legt, indessen einmal ist diese Stelle nicht der
eigentliche Sitz der Materie und überdicß wird jener
xassus ln Folgendem sogleich der Begriffsbestimmung

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