Full text: Volume (Jg. 6 (1839))

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Franz Vernarb Ekckenbusch seine Gültigkeit verloren
hat; von dem Vermögen der gemeinschaftlichen Groß-
mutter verlangen die Kläger alS Jntestaterben ihrer Mutter
und als Testamentserben ihres Oheims Conrad
Ekckenbusch gleichfalls jedoch nach Abzug deS
PflichttheilS, welchen ihr Erblasser seinem überlebenden
Vater Heinrich Eickenbusch hknterlassen hat. Ucber
beide Ansprüche ist besonders zu handeln.

r.
Die Partheien sind darin einverstanden, baß die ge-
meinschaftliche Großmutter Anna Maria Roeren bet
Ihrer Verheiratung auf den Eickenb usch-Hof Ver-
mögen kttferkrt hat; die Klager vermuthen, daß es aus
den fol. 50. spezisicirten Sachen bestanden, weil in
dieser Art die Abfindung von den Bauerngütern im Ge-
burtsorte der Großmutter hergebracht gewesen. Bei Auf-
lösung der Ehe durch den Tod der Großmutter hat deren
Ehemann dies Vermögen nicht herausgegeben; die Kläger
dedueiren aus diesen Prämissen ttun, daß die Verklagte
auch den Nachlaß der Großmutter in und mit dem
Nachlasse des Großvaters besäßen, und zu dessen Heraus-
gabe verpflichtet seyen; auch Zinsen müßten die Ver-
klagten bezahle«, weil der Ehemann, wenn er nicht binnen
Jahresfrist nach Auflösung der Ehe die dos restituire,
die Früchte und 4 Procent Derzugszkusett ersetzen müsse.
Zm Laufe des Verfahrens haben die Verklagten,
Welche Anfangs die gänzliche Abweisung der Klage bean-
tragten, sich bereit erklärt, ein eidlich zu manlfestirendes

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