Full text: Volume (Jg. 6 (1839))

geböte sind die in der Verordnung vom 4. März 1834
(Ges. Samml. S. 39.) und vom 2. Decbr. 1837
(Ges. Samml. S. 219.) enthaltenen Bestimmungen
wegen deS Termins zur Anmeldung der Ansprüche
und wegen der Bekanntmachung an die Rcal-Präten-
deuten zu befolgen. Eines Nachweises des Besitztitels
und der vorgängigen Eintragung desselben im Hypo-
thekenbuche, wie das Rescript des Justiz-Ministeriums
vom 26. Juni 1820 angeordnet hat, bedarf eS
nicht."
Diese Bestimmung enthält eine Abänderung des
§. 100/Tit. 21. P. O., wornach das Aufgebot nur
von einem successor singularis nachgesucht werden
konnte. Nach dem vorhin Bemerkten und nach §§. 102.
104. und 105. Tit. 51. P. O. ist auch sür den Fall
eines solchen Aufgebots die Vorschrift des §. 10. der
Verordnung vom 31. März 1834 stehen geblieben. —
Oder
' 3) durch Dokumente, Zeugen oder Atteste öffentli'Her
Behörden glaubwürdig bescheinigt, daß er das Grundstück
zehn Jahre lang ununterbrochen besitze, wobei wenn der
jetzige Besitz und dessen Anfang bescheinigt sind, gegen
die Unterbrechung die Vermuthung streitet. Ersterer dürfte
durch die Grundsteuer-Mutterrolle, letzterer auch durch
solche Erwerbs-Dokumente, aus welchen der Anfang deS
Besitzes erhellet-, bescheinigt werden. Bei Attesten
öffentlicher Behörden liegt die „glaubwürdige" Beschei-
nigung in dem Charakter des Ausstellers.
Hiernach und nach §. 7. Nr. 2. der Verordnung

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