Full text: Volume (Jg. 6 (1839))

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Fälle, und im erstgedachten Falle auf den Antrag eine-
Real- oder eines bloßen Personal-Gläubigers ringeleitet
seyn. Auch dürste, wenn es richtig ist, daß das: „biö
dahin" im $. Z. der Verordnung sich auf die Eintragung
des Vermerks bezieht, bei der wirklichen Eintragung im
Falle des Vorhandenseyns eingetragener Gläubiger die
Worte: „bis jetzt" um so mehr zu substktukren seyn, da
es im Hypothekenbuche dem „biS dahin" an einer deut-
lichen Beziehung fehlt.
Schließlich ist es, daS Hypotheken-Folium deS zu
fubhastirenden Grundstücks mag angelegt seyn, oder nicht,
nicht nur kn Beziehung auf die nach §. 19. der Ver-
ordnung geschehende Bertheilung der Kaufgrlder und das
hiernach den eingetragenen Gläubigern wegen sämmtlicher
Zinsen zustrhende Vorzugsrecht, sondern auch mit Rück-
sicht auf ein etwaiges Vorzugsrecht der vierten Klasse
auf Seiten anderer Personal-Gläubiger, namentlich der
Salarienkassen, und wenn das Folium noch nicht ange-
legt ist, in Hinsicht auf nachtheilige Dispositionen des
künftigen AdjudikatarS, vor Belegung der Kaufgelder
Ccfr. A. L. R. Thl. I. Tit. 11. §. 324.) äußerst wich-
tig, daß der Ertrahent der Subhastatio», der nicht schon ,
Realgläubiger ist, vor Nachsuchung der Subhastatio» von
seiner Befugniß aus §. 22. der Verordnung die ErekutioN
in Civilsachrn betreffend Gebrauch mache.

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