Full text: Volume (Jg. 3 (1837))

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welchen die rötio des Edikts sich wieder, findet, erstreckt
werde» dürfe und müsse. Da schon die L. J. §. 4 ff.
nautae caupones etc. das Beispiel einer extensiven
Erklärung des Edikts gibt, so kann die vom Verf. be-
hallptcte Ausdehnung nicht befremden. Er führt dafür
aber auch insbesondere (S. 38 ff.) ein bisher wenig
beachtetes Gesetz, L. 14. §. ult. ff. de furtis (47, 2)
an, und gibt hierüber die weiteren angemessenen Ent-
wickelungen. — Eigentlich ist das ganze Edikt nur eine.
sehr vernünftige Vorschrift über die Bcwckslast, die hier
nach den Verhältnissen des Verkehrs nur den Fuhrmann rc.
treffen konnte, und um so weniger kan»/ also einer An-
wendung dieser Satzung auf gleiche Fälle etwas entgcgen-
stehen. Bekanntlich hat das allg. Prcnß. Landrecht (Thl. II.
Tit. 15. §. 157.) die Verpflichtungen der Schiffer gegen
Reisende und Befrachter — insbesondere die der §§. 1734.
1735. — auf die Post--Anstalten ausgedehnt, also das
ausgesprochen, was der Verf. hier als gemeines 'Recht
vkndizirt.
Der Verf. hat bei diesem seinem ersten civklrccht-
lichen Versuche gründliche Rechts- und Literatur-Kenntnisse
bewiesen..

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