Full text: Volume (Jg. 3 (1837))

-T 651

Ekgenthum der Sache beigcfügt worden, sind dem Hy,
potheken-Rechte des eingetragenen Gläubigers mit un-
terworfen."
Der §., 21.,Thl« I. Zit. 20. A. L, R, nornnrt.:
"Mit der Sache selbst sind in der Regel auch deren
Pertincnz-Stücke, Zuwüchse 'und Früchte für verpfändet
zu achten."
Der §. 157. Thl. I. Tit. 20. A. L. R. setzt fcst,^
daß
An- und Zuwächse verpfändeter beweglicher Sachen, sie
mögen durch Natur oder Kunst entstehen, im Mangel
'besonderer Verabredungen für mitverpfändet zu achten.
In so fern also das Saatgetraide verpfändet ist,
sind es auch die aus diesem origknkrendm Früchte.
Der §. 475. 476. loc. dt. sprechen sich folgender
Gestalt aus:
"Die Früchte und Nutzungen der verpfändeten Sache
haften dem Hypotheken-Gläubiger in so fern, als sie
sich zur Zeit der Erecutions-Vollstreckung noch un-
absondert von der Substanz befinden.
„So lange also der Hypotheken-Gläubkgcr die von
der Substanz abgesonderten Früchte oder
die an deren Stelle tretende Pacht- und'Micthgelder
noch nicht in gerichtlichen Beschlag genommen hat, so
lange kann der Ekgcnthümer darüber verfügen."
Den Begriff des Eigenthümers stellt der §. 221.
Thl. 7. Tit. 9. A. L. R. dahin fest:
"Die Früchte einer Sache sind gleich bei ihrer Ent,
stehung das Eigenthun« Desjenigen-, welcher das
Nutzungsrecht der Sache hat."

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer