Full text: Volume (Jg. 3 (1837))

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iß schon km vierten Jahrgange der juristischen Zeitung
S. 539. aus der Fassung und Stellung des Gesetzes
richtig entwickelt; es ist dabei nur das eine zu bemerken,
daß dort mit Unrecht das Marginal „Precarium" als
eine Schwierigkeit und die Subsumtion des §. 233. unter
dieses Marginale als ungehörig bezeichnet wird. Auch
dieser Paragraph redet vom Precarium. Wenn bei der
unentgeltlichen Einräumung einer unbeweglichen
Sache oder eines Rechts zum bloßen Gebrauche
zwar der Leihvcrtrag vollständig verabredet, d. h. die
Zeit des. Gebrauchs nach Maaßgabc des §. 230 h. t.
bestimmt, aber darüber kein schriftliches Dokument er-
richtet ist, dann soll der Empfänger nach unserer Stelle
ganz in dasselbe Derhältniß treten, worin nach §. 231.
232. h. t. derjenige tritt, dem eine Sache ohne die
erforderliche Zeitbestimmung zum Gebrauche gegeben wird;
er soll nur Inhaber und, nach der Bezeichnung des
Marginale, P c c a r i st werden — Vor dieser Hinweisung

den, Mittel entbehrte, muß allerdings bei diesen und den
folgenden Beiträgen besorgen, daß er hie und da frühere
Aeußerungen anderer Gchriststcller unberücksichtigt lasse,
vielleicht Manches wiederhole, was schon von andern
gründlicher entwickelt ist. Wenn man ihm unter solchen
Umständen die Mittheilnug derselben znm Vorwur/e machen
wollte, dann muß er die Verantwortung den Herren Her-
ausgebern überlassen, welche ungeachtet jener. Ihnen ge-
äußerten Besorgnisse die Veröffentlichung veranlaßt haben. 1)
1) Ein so scharfsinniger selbstdenkender Jurist, wie der Herr
Verf., bedarf solcher Entschuldigungen nicht.
A. d. R.

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