Full text: Volume (Jg. 3 (1837))

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sähe: daß nach §. 8. nnd 22. dcS Publikations-Patents
vom 21. Juni 1825 die zur Konscroation des Hypo-
thckcrirechtcS nothwendige Anmeldung des Titels sich
jedesmal auf ein bcsii'mmtes Errurdstück beziehe» müsse,
wie solches auch dieHypothckenordnung verlange Z. io9'.
167. und 168. Tit. 2. und des Landrcchts Tbl. !.
. Tit. 20. §. 390, 392. 400. nnd 401. — Dieser
Grundsatz ist indessen, wie sich weiter unten ergeben
wird, irrig.
Die Schuldurkunde zu Gunsten des v. Ho erde ist
am 18. Februar 1813 gerichtlich bei dem Justiz-Amte
Gcsccke ausgenommen; sie enthalt eine EciurabHypothrk
„in dem gesammtcn Betmögei,^ des Debitors und als
Special-Pfänder V, Morgen Ackerland am Hvgge, und
% Morgen Garten am Lüttgenfelde. Am 5. Septbr.
1827 wurde diese Urkunde von dem Gläubiger zur Auf-
nahme in das Hypotheken-Register und Ertheilnng der
Rekognition präsentirt. Das Justiz-Aiut Gesccke verfügte
auf dieses Anmeldungs-Gesuch aber nicht, und erthcilte
erst am 20. Mai 1831 nachdem bereits am 29. Oktober
1830 die subhastirtcu Pfandstücke durch Adjudicatio» in
daS Eigenthum Dritter übergegangen waren, und nach-
dem am 18. April 1831 bereits die sub poena prae-
clusionis vorgeladenen Nealgläubiger jener Immobilien
im Wege des Liquidations-Prozesses ihre Ansprüche an-
gemeldet hatten, eine Rccogm'tion über die in der vor-
genannten Urkunde bestellten Special-Pfänder, ohne der
General-Hypothek zu erwähnen. Die ebenfalls gerichtliche
Schuldurkunde des Gläubigers Budde datirt sich vom
15. Februar 1822. Sie enthalt blos eine General-'

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