Full text: Volume (Jg. 3 (1837))

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kling anftchkcn?.. Vom Geh. - Ober-Tribunal. unter Refor-
matimt dcr'beidxn früheren Erkenntnisse verneint.: Dieser
Rechtsfall -ist vorzüglich von den Herausgebern illustrirt,
besonders/durch/ die Mkttheilung einer Stelle aus dem
inzwischen ^erschienenen Märkischen Provinzialrcchte des
Hcrrn-Bchciincn-Justiz-Naths.(nun Geh. Ob.Trib. N.)
Scholz/-zveleher für-die Bejahung der Frage stimmt,
»vogcgen Hcrr,sW'.- Obfr« Justiz-Rath 'S im o n für die
Verneinung Sache ist so r.hie.Märkischen Juristen
haben durch ibrz-Romanistren die Gütergemeinschaft der
6or»Ltitutio^1oaoIunrica in 'eine portio.statu taria
verwandelt, (s. 'Ff. Müller praet. civ. March.
Resol. 90.) -Daraus ^ folgte, denn.! natürlich, daß auf
diese. Erbschaft die T,..ö. §. 2„ ff.quae in fraudem
creditor (42,8) angcwandt,.somit die Actio. Paulliana
gegen die Entsagung auf > einen solchen - Anfall zurückge-
wkesen werden mußte. Dies will- man -n;m als eine be-
sondere Observanz geltend machen.,- da cs? dochinur--ge-
meines Recht war. Dieses ist aber durch das allgemeine.
Landrecht'aufgehoben, somit müssen die Entsagungen nun
auch nach .diesem allgemeinen Landrechtchnd der Coucurs-
Ordnung bcurtheilt werden. Da. die- gedachten Bestim-
mungen (A. L. R. 1.^11, §. 1-120—-1L.31. A,-G7O.:
§. 50.) nicht unter die suspendifteqTitel -.M
hören,-und mit der provinzialrechtlkchm Erbfolge, der.Ehe-^
gatten keine weseMliche Verbindung- haben/.so kann.hie?,'
von .einem Provinzialrechte keine Rede sseg-E' Man könntet
sonst- .mit demselben Rechte alle Schulden/-dle-derMann: -
mit-dcr maritalischenErbfolge übernimmt, nach .römischen;
Rechte beurtheklen. — D/r Umstand/-daßcher spccedireM

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