Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 3 (1837))

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: Sache-' genommen werde, wenn nicht , der Besitzer es
, vorziehen. möchte,, auf andere Weise Zahlung zu leisten.
Nur dann- wenn die Hypothekeuklage des A. L. N.
auf die'Sache gerichtet wäre-,- würde jene Form um
passend erscheinen- weil sie. einen individuell bestimmten
Gegenstand in. einen andern -ungleicher Art verwandelte^
: -Da indessen die Hypothekeuklage des A. L. R. »nr
den in''Geld darznstellendrn Werth der Sache zum
Gegenstände hat, also der Antrag mir dahin gehen kann-
diesen Werth > bis zu' dem durch die Forderung; auf der
einen und'durch dm Erlös der Sache auf der - andern
Seite bestimmten Betrage zu erhalten, dieser Werth aber
-sich - zur-Zeit- der Klage im Besitze des Verklagten befindet!
so .kcuin' cs. keinen -Tadel, verdienen, wenn dem Hypotheken-
gläubiger'auch gegen >den dritten Besitzer -der Antrag.-aus
Zahlung gestattet''wird- mit dek sich von selbst? verstehen-
den Maßgabe, daß solche, im Wege des Zwanges nur
arlS dem Wcrthe der ^verpfändeten Sache, deren Reprä-
sentant der Besitzer, ist, erfolge.
Auf der andern-Seite hat aber auch der dritte
Besitzer ein, in der mehrgedachten Abhandlung bezweifeltes.
Recht'darauf,--'-daß ihm gekündigt und gegen ihn ge-
klagt werde, ehe die Hypothek angegriffen werden darf.
Dieses in Minksterial-Rescripteu verschiedentlich anerkannte
Recht folgt aus der vorhin nachgewiesencn Analogie-der
Bürgschaft, (rfr. A. k. R. Thl. I, Tit. 14. §.310.)
Schließlich mache' ich noch darauf aufmerksam',
daß ' - .
1) die Mandatsklagc nach der Verordnung vom 1. Juni
1833 §.1. Nr. 2. nur unter der Voraussetzung,

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