Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 3 (1837))

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er am bea Bau des Fremden.gewußt, «nd nicht sogleich,
als er davon Nachricht erhalten, der Fortsetzung desselben
ans eine solche Art, daß eö zur Wissenschaft des Bauen-
den gelangt ist, widersprochen hat, sich mit der bloßeil
Entschädigung für Grund und Boden der Gebäude be-
gnügen. Dicse^b csK.M.x^,^g esc tz l i che, B eg/ffi, sti-
i gung muß
r biger zu Statten kommen, da_dicscr .nur. die NechtxdcS
lMqe«thumerS'.Mub.i>,.M..w!eMSeniU«icht^meI^MMe. .
Es lieg? auch gar
I fein Grund vor, dem Gläubiger mchrere Rechte zu geben,
da sein Interesse von der Eintragung an doch nur ttt
der Tare des Bodenö bestehen kann, und i,n §. 455.
470- noch ausdrücklich bestimmt ist, daß' er auf' Per-
tinenzstücke, die aus fremdem Eigenthnm der Sache bei-
gefügt worden, keinen Anspruch habe. Ans den §§. 471
Ml's 473. kann also >M gefolgert werde», daß selbst tut
Malle der §§, 327 — 331. A. L. R. 1. 9. der Pfand-
Wäilbiger, dcui nur Grund .und Bode» verschrieben, weder
-das Äbbrcchen verlangen, noch daS Gebäude silh zucignei«,
sondcru blvS den Ersah der höchsten Taxe verlangeir
könne, und zwar dieses, weil er ja/überhaupt auf aus
fremdem Vermögen hknzngckomincne Pertine«»zstücke kein
-L Recht hat. Unter Pcrti'iiemüLLn ist hier nach dem
Zusammenhänge das expo^t superstructum zu vcr-
* steheil. — t
% 2. (S. 15.) handelt pom Schadens-Ersatz auö^
rstier Iiijnrie. Dem Glashändlrr N. wmde die Gc-
wilinittig des Bürgerrechts vereitelt, weil D. ihn in der
Stadiverorditeteit-Versammlung beznchtigtc,. daß er ai's
dc»t Grund esneS falsihen, int Namen 2eS Q. gcschriebe-
sie» Briefes auf dessen Rechnung Glaswaarcn bei den»
Glgshäichler G. habe ausnehmen wollen, und ein deßhalb
von G. cingereichtcs Attest überreichte. N. veranlaßt^
nun eine siSkglische Untersuchung- gegen den N., weil er
sich über die fragliche uugrgrünbctc Beschuldigung ein
falsches-Attest' zu verschaffen gewußt, und dadurch den

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