Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 3 (1837))

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bcn 26. Mai 1835 vom Kläger wider den H. ad grnv.
1. wegen der Mitjagd iu der Obersalwci'er Flgr erhobene
Revision:
da daS Appellationö-Urtel insoweit dem Kläger nicht
beschwerender, vielmehr demselben schon wohlthätigcr ist,
als das. Urlhckl des Königlichen Justiz - Amts E.
weil es die Mitjagd- welche dem Verklagten in erster
Instanz unbedingt' zugcsprochm war, nnr bedingungs-
weise gegen eidliche Bekräftigung dcS dreißigjährigen
Besitzes zucrkannt hat,
ebenso auch die r»n den Verklagten P. und N. sub
grav.'l. und 2. erhobene Revision, wegen'Aberkennung
der Mitjagd, in der' Kückelheimcr, Nieder * und Ober-
salweier, rcsp. auch der Sicpcrtiugcr und Eslohcr Flur,
da daö Appellativus-Urthcil dem P. die Mitjagd in
der Siepertiugcr und dem N. die Mitjagd in der
- Niedcrsalwekcr Flur zngesprochen hat, nachdem ihnen
-im Urthell erster Instanz jede Mitjagd im Kirchspiel
ESlohe abgesprochen war, das Appellations-Urtheil bei-
den Verklagten also ebenfalls schon günstiger gewesen,
nnd demnach hier eben so, wie bei der vom Kläger
gegen den H. erhobenen Beschwerde nach §. 2. der
Verordnung, vom 14. December 1833 das Rechts-
mittel der Revision unstatthaft ist,,
als nicht devolvirt, demnach zurückzüwcksrn, und jedem
Theil die Kosten des eingelegten Rechtsmittels, soweit sie
aber gemeinschaftliche Kosten sind, dem Kläger zur einen,
den revidirenden Verklagten zur zweiten Hälfte aufzn-.
erlegen.
Don RechtS Wegen.'
Berlin, den 18. März.1837.
(L. S.) tgez.) Sack.

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