Full text: Volume (Jg. 3 (1837))

305

glaub.', gegeben werden müßte. Wie höchst selten wird
ein solcher Fall ciittrcttn! Und was gewinnt man durch
Fcsthaltnng der richtigen Grundsätze? Unendlich viel. Ver-
trauen dcS Volks, besonders in Prozessen des Fiskus und
in Untersuchungs-Sachen wegen Staats-Verbrechen, ein
Vertrauen, was der absetzbare Richter nie gewinnen wird;
eine edle feste Magistratur, ein.Bild der Festigkeit n»d
Stätigkeit einer historisch begründeten Negierung;
Argumente gegen die, welche uns wegen Mangels einer
Garantie beklagen, die freilich eine der wesentlichsten in
einem civilisirtcn deutschen Ncgiincnte ist, die wir aber
schon langst bcsttzcu. Auch wird eS dann wohl nicht
uöthig scyn, die Bestaudthcile der Monarchie, in denen
bisher die Unabfctzbarkeit der Richter staatsrechtlich fest-
stand, von den älteren zu unterscheiden, und so diese in
einen gewissen Schatten zu stellen. In der That, die
Entscheidung kann nicht zweifelhaft seyu für die, welche
cs mit dem Throne redlich meinen. '

M) Selbst in der Zulirevvluttou 1830 rettete Dupin l’aiue
di« Unal'fciUMifcit der Richter gegen die, eine Epuratiou.
' der Eerichte verlangende» RevotutiouSparthei.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer