Full text: Volume (Jg. 3 (1837))

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kommt auch in Betracht, als Rechte anderer verletzriid
und bannt' 2Seraiitwor tl'ichkriten des Besitzers be-
dingend^ üuh <srade diese Rücksicht scheint zunächst eine
Unterscheidung dev Iionck und mala ftcles des Besitzers
hervorzuvustn.
Der Besitz erzeugt thei'lü Rechte auf Schutz gegen
jeden Dritten (interdicta, puftlici.-ina uauo'l, thcils
Rechte und Pflichten gegen den Er'genthümer insbesondere.
— In erstcrer Hinsicht kann cs zunächst bei der» Schutzs
den der Besitz. als bloßer Besitz gegen widerrechtliche
Eingriffe genießt, auf die fides des Besitzers gar nicht,
sondern sin Allgemeinen nur darauf aiikomincir, daß der
Besitzer seinen Willen in die Sache gelegt und die Sache
in seine Gewalt gebracht habe, und dieses nur nicht auf
eine in Bezug auf den Gegner fehlerhafte Weise ge»
schehcn scy. — Sy sm guneincn Rechte bei den Inter-
dikten und hei dem rernediurn spolii, und sy auch im
Allg. Landrechte, Das letztere hat jedoch §. 17L. 1. 7.
einen Vorzug des redlichen Besitzers vor dem unredlichen
statnirt; die Stelle beruhet wohl nur auf Gründen der
Sittlichkeit, und denket somit nur auf die Unterscheidungen
der ftdes 5„ K 1. und 2.; wir werden unten darauf
zurück kominen.
Zur pnbliciana dagegen wurde bekanntlich ein?
begründete ftona ftdes, possessio ad usucapio-
nem, also die Modifikationen *nb 4. erfordert. — Waren
die Grundsätze derselbci» unverändert in's Allg. Landrecht
sibergegangen, und wären sie nebst der Ersitzung die
einzigen Punkte, bei welchen dje ft des des Besitzers in
Betracht käme, Ham würden »vir Borne mg uns Er-,

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