Full text: Volume (Jg. 3 (1837))

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©nt ln Weichbildgut verwandelte. Dieses hielt in Gcsecke
freilich schwerer als in anderen Städten, weil dem Stifte
daselbst ein großer Theil des Grundvermögens, als Grund-
herrn cigenthümlich gehörte und die Bürger solches nur
nach Erbmcyerrechte von ihm besaßen. Es fanden des-'
halb viele Weiterungen zwischen dein Stifte und seinen
städtischen Meyer», deren sich Bürgermeister und Rath
eifrig annahinen, statt, so daß Churfürst Ernst durch einen
Rezeß vom 19. August 16Ö4 die Sache in .Güte
schlichten und nachmals ausdrücklich ftstsctzen mußte, die
städtischen Mcyergüter des Stifts sollteit, obgleich erblich
und unverstcigbar in der Pacht, nicht als veräußerlich
oder thcilbar angesehen werden. Tie Zeit hat aber auch
diesen Anstoß allmählig gchobeir; nur . die Immunität
des Stl'fthofcs selbst, hat sich von der allgemeinen Güter-
gemeinschaft fortwährend isolirt.
ad 2. Tie.Urkunde vom 31. Juli 1377 ist auf
Erfordern Erzbischof Friedrichs 111- vor Notar und
Zeugen im Schlöffe zu Arnsberg von dem Richter und
den Bürgermeistern von Rüden dahin ausgestellt: quod a
sententiis judicis proconsulum et consulum opidi ,
in Geseke appellaripossit.etdebeatadjudicium
opidi in Riid.en, quodque opidum et opidani
in Geseke prodicti, universaliter etsingulariter
in caiisis hujusmodi appellationum sequi tenen-
tur^ .forum et judicium judicis proconsulum et
consulum opidi in Rüden et sententias super,
huiusmodi appellationibus ab ipsis judice pro-
consulibus et consulibus in Rüden tartquam
a capite -eorum immediato, sicuti ali-

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