Full text: Volume (Jg. 3 (1837))

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17) Rödinghausen, ursprünglich nur ein Gut,
der davon stanrmendcn gleichnamigen- Familie gehörig,
wurde im 14ten Jahrhunderte getheilt und das sogenannte
Unterhaus dem Erzbischof v. Cöln zu Lehn aufgetragen;
das Oberhaus blieb allodial. Durch Kauf brachten die
v. Dücker beide Güter an sich und vereinigten sie wieder
zu einem.
18) Sch eidin gen, sonst nur ein großes Gut,
wurde vielfach vcrsplittert, so daß nicht einmal alle Ab-
splisse als eigene selbstständige Güter anerkannt werden
konnten. Späterhin ist es in zwei Hauptgüter getheilt,
wovon eins v. Bcrswordt, das andere v. Bige-
leben gehört.
19) Rüden. Die alte Familie v. Bruwcrdkng-
hausen hatte hier ihr Stammgut; ein rölnisches Lehn.
Nach dem Erlöschen derselben, verpachteten ihre Lehnfolger,
die v. Uphoff, die Parzelen desselben geraume Zeit
hindurch an Rüdener Bürger, bis sie es 1808 ganz
allodifizirten und darin Stückweise meistbietend verkauften.
20) Altenrüden gehörte einer Nebenlinie der
Nobilium de Rüdenberg, nemlich den von der
Mühlen.?) Diese verkauften es im 14ten Jahrhundert an
die Stadt Rüden, welche den Wald mit ihrem Stadt-
walde vereinigte und das Ackergut an einen pachtpflich-
tigeu Schulten vermeicrte.
21) Bödefeld wurde 1428 von Johann von
Hanxleden dem Erzbischöfe v. Cöln zu Lehn aufge-

>*) Es ist nicht gewiß, daß sie von den von Rudenberg
abstammten.

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