Full text: Volume (Jg. 8 (1843))

texjändischen Rechtes ■ die Doktrin pulsirte. Der,: Jnstiz-
MtMer v. Kircheise» arbeitete im- Geiste des.. Land,
rechts weiter.-. <5jEt«er Emscheihnnge^l warm überall da-
hin gerichtet, alle Rechtsverhältnis so, Klan, :g« -^hal/ey
»nd zu.simplificire», ..Denkwürdig ist es, .dpff.ex^rst
von dem Schauplatze seiner glauzvoll'en Tätigkeit. abtree
tm mußte, ehe sich eine allgemeine wisi «»schädliche Regung
erheben , durfte. Stellen wir die Pimätz als hW Meinl,
nigen Grund hin, welche diese Erscheinung pxrachaßH.
Ter letzte Mitarbeiter an dem vaterländischen Volkse
gdsttzbuche mußte hinübergeschlummert -sein, -7^::/dann
erst konnte die Wissenschaft des Rechtes: sich Durchbruch
verschaffen. Unsere sehr achtbare- juristische Literatur
befindet sich zur Zeit noch im Jünglingsalter. -Die
Jugend gefällt sich in Ertremeu. So auch im Allgr»
meiueu die Literatur,, mit wenigen ruhmvollen Ausnah»
men. Auf der ein« Seite findet man darin einen ge-
waltigen Rechtspatriotismus. Er macht sich Luft, ent-
weder in einem unauslöschlichen Haß gegen das gemeine
Recht, oder in einer maaßlosen Uebrrschätzung vaterlän-
discher Institutionen, In der Wirkung bringen - beide
Richtungen dasselbe Ergebniß hervor. Auf der andern
Seite werden die zarten Fäden, durch welche das Mg,
Landrecht mit dem gemeinen Rechte zusammenhängt,
gänzlich verkannt. . Man nimmt den ganzen Stoff..des
gemeinen Rechts herein in die vaterländische Rechtskunde
und bemüht sich, ! beide, zu einer Masse zu verarbeiten,
Die Specifikation mißlingt. Es bildet sich eme-form,
lose Adjunktion. In derselben nimmt sich aber das
Preußische Recht im Verhältnisse zum gemeinen Rechte
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