Full text: Volume (Jg. 8 (1843))

391

Gegenstände rechnen müssen, wobei denn die Erledi-
gung der Kollisionrn, welche die §§. 20, 30 zwar an-
scheinend nur für bürgerliche Sachen behandeln, kerne
Schwierigkeit hat, indem der Ort, wo sich die Sache
befindet, leicht nach §. 247 — 25 i des A. L R. Thl. I
Tit. 5 bestimmt werden kann
Auch die Verjährung gebört hierher, und zwar
sowohl die Acquisiv - als die Ertinctiv- Verjährung.
Was die erstere anbelangt, so entscheiden also die
Gesetze des Gerichtsstandes des Verlierende»« resp. die
§§. 29 u. 30 sq. für bewegliche, der § 32 für un-
bewegliche Sachen, und zu den ersteren werden auch
hier wieder Forderungen gerechnet (A. L. R. Thl, I.
Tit. 11. J. 839).
In Betreff der Ertinetiv - Verjährung gelten eben-
falls die für den Verliererrden *) gütigen Vorschriften

«) Wenn Scheper- in der juristischen Wochenschrift pro
1836 pag. 458 die Mobiliar-Qualität der Recht« nicht
zunächst au- §.7. Thl. I/ Tit. 2 des A. L. R. her-
leiten will, vielmehr bemerkt: „beim facere ist die Per-
son de« Verpflichteten durch Beraubung ihrer Freiheit (h
in tantum Sache und diese Sache eine bewegliche"!!',
so weiß man kaum, wa« man von dieser Aeußerung
eines solchen Mannes halten soll. S. Weber zu
Hopfner §. 743 Note 2.
Vergl. arg. A. L. R. Thl. k. Tit. Y. %. 629 «qq. und
Scheper« in der Wochenschrift pro 1836 pag. 457,
der auf den Gerichtsstand zur Zeit des Ablaufs geseben
wiffen will, wobei jedoch zu bemerken ist, daß der alle-
girte §.42 der Einleitung (soll heißen Tbl I. Tit. 3)
26

VI I I.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer