Full text: Volume (Jg. 8 (1843))

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nach der Taxe berechnet, nach Abzug dessen, was dar,
auf haftet, daS gesetzliche Kautionsquantnm, nämlich den
zehnten Theil der Tare ausmache, ohne daß, wie der
vorige Richter behaupte, von dem die Kaution verlan-
genden Interessenten eine Verschuldung des desfallsigen
AntheilS behauptet und bewiesen werden müsse.
Nachdem nun noch darzuthun versucht, daß die Ehe«
frau H e u n e r nach Berichtigung der Schulden und
Abzug der Confercnden aus der Erbmasse wirklich gar
nichts erhalten werde, wird der Antrag dahin ge«
richtet:
den am 21. November 1840 erlassenen AdjudicationS«
bescheid zu vernichten und die Entscheidung in der
Hauptsache nach Maaßgabe seines früheren Antrag-
und seiner angebrachten Beschwerde dahin abzuandern,
daß ihm die Linnings-Colonie für das Gebot von
3500 Thaler zu adjudiciren.
Das Königliche Geheime Ober-Tribunal wies 'jedoch
durch sein Erkenntniß vom 11. October 1841 die Nich»
tigkeitsbeschwerde zurück, und zwar auS folgenden
Gründen.
Implorant behauptet, der Richter habe gegen den
im §. 11. der Verordnung vom 4. März 1834 auf-
gestellten Nechtsgrundsatz gefehlt, daß auf Verlangen
eines der Snbhastations- Interessenten jeder Bieter, mit
Ausnahme der Gläubiger, welche mit ihren innerhalb
deS Tarwerthes eingetragenen Forderungen Kaution stellen
können, baare, oder in öffentlichen Papieren nieder«

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