Full text: Volume (Jg. 7 (1841))

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weder den Vertrag auch von seiner Sekte zu erfüllen,
oder das Erhaltene zurückzugeben oder zu vergüten"
verpflichtet sey, so liege darin nur die Alternative
s. deS Erfüllens,
b. des Zurückgebens, oder DergütenS,
seine Wahl solle aber nicht eine dreifache seyn
a. Erfüllen,
b. Zurückgebcn,
c. Vergüten,
indem, wenn man das Vergüten nicht als nur Beziehungs-
weise verstände, es mit dem Erfüllen roincidire.
Daß überhaupt das „Vergüten" hier nur als ein
Suplement des ZurückgebenS verstanden werde, ergehe
aber auch der §. 157.:
„Wählt er letzteres, so muß er die auf Rechnung
deS Vertrages erhaltene Sache in dem Stande,
wie er sie empfangen hat, zurückgebcn."
Da, wenn man „Letzteres" auf das „Vergüten"
allein beziehen wolle, man zu dem widersinnigen Re-
sultate gelange, rin und dieselbe Sache zugleich (gegen
Bezahlung) zu behalten, und zu vergüten. Außerdem
aber auch sonst kein Grund aufzufinden sey, weßhalb
der Gesetzgeber grade den Ausdruck „ersetzen" und
nicht vielmehr „bezahlen" gebraucht."
Diese Argumentation dürfte aber nicht ausreichend
seyn. Denn
1) das Gesetz sagt ausdrücklich: der mündlich verabredete
Werth, und wo ein solcher nicht verabredet worden, muß
derjenige, welchen die Sache zur Zeit der Uebergabe gehabt,
ausgrmittrlt und ersetzt werden. Nun erklärt aber Herr

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