Full text: Volume (Jg. 15 (1852))

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sollen zu Jedermanns Nachricht Wildtafeln gesetzt werden.
— 40 > TaS Auffangen eines churfürstl. Jagdhundes ist
bei 30 Ggld. Slrafe untersagt, nur verlaufene mite
sollen gefangen, aber abgcliefcrt werden. — 41) Jagdbe«
di.'nte dürfen bei Kassationsstrafe keinen churfürstl. Hund
verkaufen oder verschenken und bei 10 Ggld. Strafe, ohne
Erlaubuiß ihrer Vorgesetzten, keinen fremden Hund in die
Lehre nehmen. — 42) 43) 44) Bei den Jagdfnhreii und
Diensten soll feste Ordnung gehalten werden. — 4b »Wer
aufgeboteil zur gehörigen Stunde mit seinem Gespann nicht
erscheint zahlt 2 Ggld. wer ganz auSbleibt 5 Ggld. Strafe.
— 46) Zu Wolfs - Hirsch- und Schwcincjagdeu müssen
gehörig beivasfnete Mannspersonen von wenigstens 1s
Jahren erscheinen. — 47) Zu Klopf- und Treibjagden
können , wenn die Männer in der Feldarbeit, auch Frauen«
persrnen mit Klappern erscheinen. — 48) Die Erscheinen-
den sollen, zum Zweck der Ccutrolc, gemcindeweise beim
Kommen und Wicderabgehen verlesen werden. -- 49)
Krankheit und hohes Alter entschuldigen vom Selbstkom-
men; wer dies aber nicht gehörig bescheinigt, soll einen
Stellvertreter schicken. — 50 > Vorsteher, welche falsche Be-
scheinigungen ausstellen oder Geschenke nehmen, werden init
10 Ggld. bestraft — 51) Die Jagdanordnungen sollen
so eingerichtet werden, daß an Sonn- und Feiertagen die
eine Hälfte der Dienstleute der Frühmesse die andere dem
Hochamte beiwohnen kann und wo nur ein Priester ist,
da soll entweder ein benachbarter oder ein Ordensgeistlicher
aus dem nächsten Kloster zugezogen werden. — 52) Wenn
Jagden auch mehrere Tage dauern, so soll an diesen doch
Niemand, wenn er gleich zur Hude berechtigt, dort wo sie
gehalten werden, hüten dürfen, bei 20 Ggld. Strafe. —
53) Wer bei Treibjagden das Wild aus den Jagdtüchern
entkommen läßt, zahlt 10 Ggld. Strafe und dem Denun-
zianten 10 Gulden Trinkgeld. —■ 54) Veruntreuung der

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