Full text: Volume (Jg. 15 (1852))

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daß er Churfürst auf der einen Seite niemand zur Un-
gebühr beschwere, auf der anderen aber auch sich keinen
Verweisen seiner Nachfolger aussetze. Die Ladung war
namentlich gerichtet an den Landcomthur ;u Mülheim,
von Hanxleden zu Körtlinghausen, von Siegen zur Wel-
schenbeck, von Hanxleden zu Ostwig, Wittwe Ovelacker
zu Gevelinghausen, von Höllinghofen zu Berge, Caspar
Wrede und Caspar von Heyggen zu Amecke, von Pletten-
berg zu Lennhanscn, Hofmeister Wrede zu Melschede,
Bernd und Cord Wrede zu Reigern und Sorpe, an das
Kloster Oelinghausen, an die Wölffe zur Füchten, von
Fürstenberg zu Fürstenberg und Henniche Schüngel zu
Berghofen; sodann an die Städte, Kallenhard, Brilon,
Rüden, Warstein, Eversberg, Winterberg, Hallenberg,
Schmalenberg und Allendorf. Zugleich wurde der Jä-
germeister von Geisberg noch besonders autorisirt, die
Ladung nach Befinden auch an Andere zu richten.
Der Termin wurde am 20. Mai abgehalren. Es
erschienen aber nur: Caspar von Heygen, Rembert von
Hanxleden, Johann und Christian von Plettenberg und
von Siegen zur Welschenbeck; sodann die Städte Brilon,
Warstein, Kallenhard, Eversberg, Hallenberg, Winter-
berg und Allendorf. Die churfürstlichen Rathe stellten
die Proposttion ihres Herrn dahin, daß es keineswegs
dessen Absicht sei, irgend Jemand i» seinen Rechten zn
kränken, sondern nur, diese scstzustcllcn; woran ihnen
selbst gelegen sein müsse. Er sei aber zu dieser Feststellung
veranlaßt 1, weil selbst :«e zur groben Jagd berechtigten,
in Ausübung ihres Rechts zu weit giengcn 2, weil Ei-
nige sogar Eingriffe in die unbezweifclte Forst- und
Wildtpansgerechtigkeit des Churfürsten machten, sodann
3, die demselben als Landesfürsten zustehendcn Vorjagden
verdürben 4, mit anderen Benachbarten ihre Garne und
Hunde zusammenbrächten, Sammtjagden anstellten und

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