Full text: Volume (Jg. 15 (1852))

Juden, während die Praxis zur entgegengesetzten Annahme
sich geneigt hat.
Wir schließen mit dem Wunsche, daß die durch die
Stürme des Jahres 1848 verwehrten Arbeiten zur Schaf»
fung einer allgemeinen Gütergemeinschaft für Westfalen
(eine Deutsche steht wohl nicht mehr in Aussicht) baldigst
reproducirt werven mögen. Denn räumen wir auch be-
scheidener Weise dem großen Gelehrten, weiland Gesetz»
gebungs.Minister, rin, daß unserer Zeit für die Abfassung
eines allgemeinen Gesetzbuches der Beruf, das heißt die
Kraft und Einsicht fehlt (Savigny Beruf, Heidelberg
1815. 1840), so wird der mit Westfalens Verhältnissen
vertraute Praktiker doch nicht verkennen, daß die vielen
verschiedenartigen und theilweise unvollkommenen Sy-
steme des ehelichen Güterrechts dem Interesse der Einwoh-
ner , welche in der engsten sozialen und politischen Ver-
bindung und in vrel lebhafteren Verkehr stehen, als ehe-
dem, weit weniger entsprechen, als ein auch nicht auf
den höchsten Gipfel der Vollkommenheit basirtes einiges
eheliches Güterrecht für die ganze Provinz.

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