Full text: Volume (Jg. 1 (1834))

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- ordnet, gleichwie dann auch ein usufructuarius
per1 * . -v ’ ' " ' • ■■ - ■
--- L. 18 ff. de usufr.
die verdörreten Baume erga substitutionem nlio-
mm zu hauen und zu genießen hat. 3)
v Will man aber, dem Eigenbehörkgen eine größere
Gewalt über das Gehölz und ex praetenso jure
•utilis dominii den Nutzen (welchen das Gehölz
nicht allein durch die Frucht, sondern auch durch den
- 'Stamm herfürbrlnget) zueignen/ so sehe ich nicht ein,
wie man auf das Holzfällen poenam destitutionis
setzen und den Eigenbebörigen .(wenn er sich seines
habenden Rechts bedient) mit: dem Verlust des praedii
bestrafen könne.« .
Das Unbegründete und- Unzusammenhängend,: dieser
Argumente bedarf keiner Auseinandersetzung. Was den
Schluß betrifft, so ist für -den Fast des eigenmäch-
tigen und schädlichen Holzfällens des Colons die Ent,
setzung vom -Colonate nur als Strafe-für diese gemein-
schädliche Handlung ausgesprochen,- .nicht - aber wegen
Verletzung eines Nutzungsrechts des Gutsherrn, was er ja
erst durch.die Eigenthumsordnung erhalten. Diese Strafe
streitet daher gar nicht mit., dem Nutzungsrechte des
Colons. Höchst merkivürdkg ist der Sprung im Schluffe:
der Gutsherr, ist Eigenthümer des Guts, das Holz ge»

nöthigt wäre, zu einem anderen, dem Erbe nützlichen
Gebrauche anweisen lassen."
3) Also auch hier wieder der Leisten des römischen usus
fructus!

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