Full text: Volume (Jg. 1 (1834))

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stituiionis, oder bei Verlust des Erbrechtes, und
sonst allenthalben verboten.«
Im §. 8. kam man zu der Frage: wie es mit
dem durch Sturmwind, Wasscrfluth, Erdbeben oder auf
eine andere^zufällige Weise nmgerifscncn Hvchgehölze zu
halten. Auch hier ist man gleich wieder mit der römi-
chen Nkeßbrauchsthcorie bei der Hand. Meers mann
sagt: .
Arbores mero; casu püta vi fluminis, ven-
torum, terrae motu ac evulsae ac defectae
■ ad proprietarium'seu dominum'praedii per-
tinent,
L. 19. §. 1. ffv de -.usufr.
und obschon, der Eigenbehörige daran einiges Recht
hat, wann er des Holzes in refectionem villae
seu praedii aliosque necessarios usus be-
nötiget ist,
L. 12, ff. de usufr. et ibidem.
Brunnern. 1. 2 et 3.
Castillo de usufr. Cap. 25. §, 23.
so kann er doch ans sich selbst und ohne Vorwissen
und Bewilligung sich die umgerissenen Bäume nicht
zueignen, idque argumento dict. L. 19., §, 1. ff.
. de usufr.
Brunnern, ibid. §. 10.
ubi dicit de- evulsis arboribus usufructario
licitum est domino denunciare, ut eos tollat,
vel pro derelicte, habeat,“
Aus solche Weise wurde denn der 8. 8:
»Sofern auch Eichen- und Buchenholz, welches nach

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