Full text: Volume (Jg. 1 (1834))

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ihrem Umfänge, nach bestimmt und . auferlegt hat, z. 8$.
bei dcr Vorfluth u. s.w./hieraber erst die Nothwendigkeit
desfalls selbst noch konstatirt werden muß. -
Sie ist. keine. Servitut -im.eigentlichm Sinne (keine
Grundgerechtigkeit); denn .
1) es . liegt derselben keine Individualität, kein besonderes
Recht zum Grunde;
2) das. Gesetz selbst trennt sie. von den Grundgerechtig-
• - feite«, und nennt sie auch nur Vergünstigung;
3) sie dauert nur so lange, als die Nothdurft des
begünstigten Grundstücks währt. (§. 10. I. eit»)
Es wird daher kein jus plenum dadurch bestellt.
Dieser Umstand ist um so scharfer aufzufasscn, indem eS
wohl, zu unterscheiden, ist, ob die Vergünstigung zum vollen
Rechte, oder nur, so lange die Nothwendigkcit wahrt,
könstituirt wird. Voet. ad.pandectas loc. eit, 2)
Das A. L. R. hat nur die letztere Beziehung.
- §. 2.
-Klage und Prozedur.
. Die Klage, wodurch die Bestellung der servitiis
necessaria bezweckt wird, ist keine dingliche; -rv eigent-
W S«r, keine actio. — Jede dingliche Klage gründet
Sed id ex aequitate ab interpretibus atl oninia
... Praeda aditu carentia'extensuris fuit, ut scilicet,
- «uplorato axtra ordinem judicis officio, vicinus
vel jus viae plenum constituat, justo precio ac^
CePt0» vel saltem precario viam concedat, tum
exercendam, cum necessitas postulaverit.

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