Full text: Volume (Jg. 1 (1834))

12. Ueber das Pfandrecht des Verpachters an den Früchten : Rechtsfall und Abhandlung

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vm.
Heber das Pfandrecht des Verpachters an
den Früchten.
- Rechtsfall und Abhandlung-'/
von . i * ,i
Kammer.

(A. L. R. Th. I. Tit. 21. §. 395. Ä. G. O. Th. I.
Tit. 50. §. 382 aj
Theodor Bürger in Soest hatte mehrere Ackerländer ge-
pachtet. Durch einen notariellen Vertrag vom 29. Sepk
1830 verafterpachtete er diese Grundstücke dem Anton
Schulte, welcher ihm sein ganzes Vermögen zum Un-
terpfand setzte. Anton Schulte verafterpachtete dieGrund-
.stücke hinwieder am 26. Febr. 1831 dem Kaspar Schulte
und verkaufte demselben die auf einem Theile der Grund-
stücke stehende Weizenftucht. Anton Schulte entwich in
die Fremde, und Theodor Bürger suchte sich daher an
jener noch nicht geärndteten Weizenfrucht wegm seiner
Forderung von 30 Lhlr. für Pachtgeld und überlassene
Fettungen zu erholen. Kaspar Schulte.behauptete, daß
ein solcher Anspruch gegen ihn als Käufer der Weizenfrucht

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