Full text: Volume (Jg. 1 (1834))

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' Da man 6ei jenem Ausdrücke hauptsächlich die Kr^
träge 'kni Äuge hätte) so reichte er nicht aüs) weil er-z^M
nicht auf die verschiedenen Delikts» und Oüäsidelicts'eDer^ ^
hältnkffe paffte- aus denen eine Klage ängestellt werden
kam', wofür man deshalb das-Wort "Htiüptfaktüm"
noch einschaltete. "• --
Dieses Fattunt muß aber ebenfalls als em ' b e st i m m»
tes erkannt'werden; diese Bestimmtheit ist Über hier mir
im'Rechtsgebiete zu suchen und zu finden.' Wenn daher
auch' alle'besondere Bestimmungen und Eintheklungen des'
Rechts und der Rechtsgeschäfte-in so weit'däs^ Fundament'
der Klage nichts- angehen, als es nicht dar'aüf änkömmt,-
unter welches Rechtsverhältniß die Parthei gerade die' an-
geführte species 5aeti namentlich subsumirt hat,
so geht doch Grävell im Kommentar zur Ä- G. O.
Bd.'I.' S: 495 zu weit, wenn er allgemein'sägt:' „die
>t theoretischen Ei'nthci'lungcn des Rechts und der Rechts-'
„geschäste gehen das Fundament der'Klage''gar nichts an;"
denn'gerade jene Eintheilnng des Rechts und der Rechtst
geschäste gibt die einzige Bedingung der Erkenüba'rkeit für'
dieses bestimmte unter den Pärtheien stressige Nechtsverhält- ^
niß ab. Grävell kann dieses selbst nicht' verkennen)' da'
er S:-493'!. eit. sagt:'
'Da-'-der Zweck eines'jeden PrvzesseS m^ der Fest--
" stellung ' des Rechtsverhältnisses der Partheien-' so weit'
«/solches'vom Kläger'begehrt wird' Und begehrt'werden
"kann, besteht- so ist eben auch dieses-Rechtsverhältnis'
„das'Objekt des Rechtsstreits. Die bedingende Ursache',
„des Daseyns-dieses Rechtsverhältnisses'- muß "immer eine'
„ Begebenheit oder - ein -Inbegriff' von züsammeüwirkäidim'
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