Full text: Volume (Jg. 1 (1834))

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eine bestimmte Form zu haben, bereu Beobachtung übet
die ^Absicht der PartheiM/stch. rechtsgültig, zu verbinden,
keinen Zweifel läßt, indem sie unmittelbar, datan, erinnert,
daß das Geschäft nun als. vollkommen abgcschvffews. an-
zusehen sry Md rechtlichen Zwang zur .ErfüllMg der. eingv-
gangenen Verpflichtung begründe»iEine' sokhe BedMtUng
hatte im römischen Recht die Stipulatio- und vollkommen
wahr ist von einem, ausgezeichneten Rtchtsgclehrten bemerkt
worden, daß eine solche im Volk hergebrachte. Verpflich-
tungsform sehr heilsam, seyn. könne. s):. MM kMN nun
aber durch. Festsetzung einer, bestimmten. Form der Ver-
träge,. wie bei andern Rechtsgeschäften,, namentlich, letzten
Willensordnungen, weiter auch den Zweck, erreichen wollen,,
daß. für den Fall eines Rechtsstreites ein sicheres . Beweis-,
mittel über die. Abschließung und dm. Inhalt des.Vertrags
erzielt werde, wodurch denn um so mehr unbegründeten Md
verwickelten Rcchtsstreitkgkekten. vorgebeugt werden könntet
Zu diesem Zweck scheint sich besonders, schriftliche Abfasirmg.
her Verträge zu. empfehlen,, wodurch^ der oft uitzuverlässkge
Zeugeyhrweis umgangen.- werden' kann. ' Mit. den. beidek
erwähnten Vortheilen solcher Formen, verbindet sich zu-
gleich, auch- der, daß..die, Kontrahenten dadurch zu reife-
rer Ueberlegung bei. Eingehung von. Rechtsgeschästen-an-.
geregt werden; eine Rücksicht, welche jedoch^ im. Allgemei-
nen weniger von. Bedeutung, seyn möchte,. obgleich sie^ aller-,
.dings hei.Verträgen gewisser. Art oder.'über gewisse: Gegen-,
stände den Gesetzgeber zn besonderen. Vorschriften, bewegen
t ■ ... ....
') Hasse m der Zeitschrift für. geschichtliche. R«cht.rwMvsch>
l. S. 27.--29.

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