Full text: Volume (Jg. 11 (1845))

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liitr rr ater deutlich erklärt, daß er die $affe ihrer
Schuld entlasse und den Rendanten, welcher die Tilgung
dieser Schuld bade Nachweisen müssen und wollen, als
seinen Schuldner angenommen habe. .
Nachdem, hierauf gestützt, Appellat die Bestätigung
des ersten Erkenntnisses beantragt, event. aber vorder
die Instruktion des Einwandes der bereits durch Cesston
geschehenen Befriedigung verlangt bat, ist in kein zur
mündlichen Verhandlung angesetzten Termine seitens des
Appellanken ein Eeisions« Instrument vom 7. Dezember
1844 produeirt, als Beweismittel darüber, daß die
hierin cedirten Forderungen des A f: nt u t h auf eine an-
dere Schuld desselben a» den Appellanten abgetreten sei
ind die fetzt geklagten !00 Thlr. gar nicht berühre.
)n demselben Termine hat Appellant auch wiederholt
.-ervorgehobe», daß
1) die quittirte Zahlung niemals erfolgt;
2) daß die Quittung nur mit Vorbehalt ausgestellt,
und dieser Vorbehalt vom u. Aßmuth als Ren.
danten der Kasse selbst abgefaßt;
3) daß in diesem Vorbehalt der Aßmuth ihn nicht
an Privatgelder, sondern gerade an Kassengelder
angewiesen, und daß
4) hieraus unzweifelhaft folge, daß Appellant die
Kasse niemals als Schuldnerin entlassen und den
Aßmuth als Privatmann, niemals als Schuld,
ner angenommen-
Seinem hierauf gestützten Anträge auf Reforma.
?on des ersten Erkenntnisses und demnüchsiige Verurthei.
tung des Appellate» hat dieser auch bei der mündlichen

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